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Buchvorstellungen und Rezensionen aus dem Bereich Archäologie

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Fürstenfeld
Politischer Bezirk Fürstenfeld

121 Altenmarkt b. Fürstenfeld
  1. Einzelfund der jüngeren Steinzeit. Facettierte Streitaxt aus Serpentin mit Magnesiteinschüssen von der Edelwiese in Stadtbergen.
Lit.: Modrijan, Steiermark, Taf.II.
FV.: LMJ 11428.
 
2. Siedlung der Kupferzeit (Lasinjakultur) im Buchwald. Durch Fürstenfelder Pfadfinder bei einer Versuchsgrabung angeschnitten, wobei Keramik, Hüttenlehm und Steingeräte gefunden wurden.
Lit.: Hansjörg Peinitsch. Die archäologischen Grabungen des Jahres 1972 im Buchwald bei Fürstenfeld, Fürstenfelder Grenzlandecho vom 21.4.1974,6f.
FV.: Privatsammlung H.Peinitsch, Fürstenfeld.
 
3. Einzelfund der Bronze- oder älteren Urnenfelderzeit, Lappenbeil aus Bronze, wahrscheinlich aus dem Buchwald. FN fehlen.
Lit.: W. Schmid, Der Übergang von Bronze- zur Eisenzeit dargestellt an steirischen Funden, Das Joanneum 2, 1940,11; Pittioni, Urgeschichte, 476.
FV.: verschollen.
4. Hügelgräberfeld „Jägerkreuz“ bestehend aus 14 Grabhügeln. Sie weisen fast durchwegs ältere Grabspuren auf. FN fehlen. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.
 
5. Hügelgräberfeld „Schrotterwald“ bestehend aus 12 Grabhügeln mit älteren Grabungsspuren. FN fehlen.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.
 
6. Hügelgräbefeld „Speltenbach“. Zahl, Lage und Zustand der Grabhügel nicht feststellbar. Ortsangabe möglicherweise unzutreffend.
Lit.: Mitteilungen 10., 1861, 37; Pahic, Hügelgräber, 193.
 
7. Hügelgräberfeld „Stadtbergen“ der römischen Kaiserzeit bestehend aus neun Grabhügeln, fast alle zum Teil in neuerer Zeit geplündert. FN fehlen bis auf zwei Hügel.
Lit.: Hansjörg Peinitsch, Die archäologischen Grabungen des Jahre 1972 im Buchwald b. Fürstenfeld, Fürstenfelder Grenzlandecho vom 5. Mai 1974, 3f.
FV.: Privatsammlung H. Peinitsch, Fürstenfeld.
 
7a. Fund eines provinzialrömischen Hügelgräberfeldes, sowie Einzelfunde von Keramikfragmenten und Silexplattenrohlinge
FV: Stadtmuseum Fürstenfeld
Lit: B. Hebert, FÖ 27, 1988, 287, 288
BH: Fürstenfeld/Altenmarkt bei Fürstenfeld, KG Stadtbergen
 
 
122 Blumau in Steiermark
 1. Grabhügelgruppe bestehend aus zwei Grabhügeln in Bierbaum. Beide zeigen alte Grabungsspuren. Ein dritter Hügel soll planiert worden sein. FN fehlen. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.
 
2. Hügelgräberfeld „Gfangen“ der römischen Kaiserzeit, bestehend aus sieben Grabhügeln, zum Teil alte Grabungsspuren, zwei Grabhügel 1925 ausgegraben.
Lit.: FÖ 1, 1931,73; Pahic, Hügelgräber, 193 (dort „Jobst“).
FV.: verschollen.
 
3. Grabhügelgruppe bestehend aus zwei Grabhügeln in Kleinsteinbach, beide geplündert. FN fehlen. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.
 
4. Hügelgräbverfeld Speilbrunn bestehend aus mehrern Hügeln. Vorerst nicht lokalisierbar.
Lit.: Posch, Siedlungsschichte, 390. 12; Pahic, Hügelgräber, 193; Posch, Hartberg, 17.
FV.: unbekannt.
 
 
123 Burgau
Bisher keine Nachrichten über urgeschichtliche Funde oder Bodendenkmäler.
 
 
124 Fürstenfeld
1. Einzelfund der jüngeren Steinzeit. Steinerne Rundnackenaxt aus Serpentin. FN fehlen.
Lit.: W. Schmid, Serpentinbeilfund in Fürstenfeld, FÖ 1, 1930, 23.
FV.: unbekannt.
 
2. Hügelgräberfeld bestehend aus 30 Grabhügeln wohl der römischen Kaiserzeit. Zahl, Lage und Zustand der Grabhügel nicht heute nicht mehr feststellbar. Vielleicht sind es Hügel in der Gemeinde Alenmarkt s.d.
Lit.: 46.JJ 1857, 30.
FV.: unbekannt.
 
3. Fürstenfeld am Stein, Schloss
um 1160 erbaut, 1185 6 Dienstmannen des Landesfürsten erwähnt;
Walter von Fürstenfeld 1232 erwähnt;
Lit.: B. III, 619
BH Fürstenfeld
 
4. Kornpecksche Haus
Turm 1379 wird es „im Turn zu Fürstenfeld“ genannt;  Burggraf Hertel von Teufenbach übergab es Bürgern;
Lit.: B: III, 627
BH Fürstenfeld
 
5. Wilfersdorfer Turm
16. November 144 Jörg Voitscher verliehen bekommen;
Lit.: B. III, 628
BH Fürstenfeld
 
6. Falbenegg
Schloss,
im 14. Jh. Voitscher Burggrafen; Haußner erhielten 1415 als Lehen;
Lit.: B. III, 629
BH Fürstenfeld
 
7. Pfeilberg
1479 Lienhard von Herberstein Lehen;
Lit.: B. III, 631
BH Fürstenfeld
 
8. Welsdorf
Schloss,
1540 an Wolf von Wilfersdorf verkauft,
Lit.: B. III, 633
BH Fürstenfeld
 
9. Haselowe
21. März 1215 erste Urkunde (erbaut aber schon früher), Herrand von Wildon widmet den Hof dem Johannes Orden
Lit.: B. III, 635
BH Fürstenfeld
 
10. Hartmannsdorf
Hof, Wehrbau
um 1420 fiel Hof an den Herzog ernst,
Lit.: B. III, 635
BH Fürstenfeld
 
10a. Einzelfunde von Keramikfragmenten, aus dem Mittelalter bis zur jüngeren Neuzeit und Gefäßfragmenten der römischen Kaiserzeit
FV: Stadtmuseum Fürstenfeld
Lit: B. Hebert, FÖ 27, 1988, 319
BH: Fürstfeld/Fürstenfeld, KG Fürstenfeld
 
 
125 Großsteinbach
 Hügelgräberfeld bestehend aus fünf gut erkennbaren und möglicherweise mehreren verschliffenen Grabhügeln in Großhartmannsdorf. FN fehlen.
Lit.: M. Grubinger, Schild 2, 1953, 95; FÖ 7, 137; Pahic, Hügelgräber, 193.
FV.: unbekannt.
 
 
126 Großwilfersdorf
 1. Ein Grabhügel in Radersdorf, ungestört.
Lit. unpubliziert.
 
2. Außer einem mitellalterlichen Turmhügel befindet sich in Radersdorf noch eine größere und eine kleinere Wehranlage, in deren Bereich atypische prähistorische Scherben aufgelesen wurden. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert
FV.: LMJ.
 

3. Hainfeld
Heinrich (1275), Ulrich (1350) und Irg (1360) von Heinfeld,
Lit.: B. III, 712
BH Fürstenfeld/Großwilfersdorf
 
 
127 Hainersdorf
 1. Grabhügelgruppe bestehend aus zwei Grabhügeln in Maierbach vor Jahren von einem Lehrer W. Richteritsch durchsucht. FN fehlen
Lit.: M. Grubinger, Schild 2, 1953, 97 (unter „Riegersdorf“); Pahič, Hügelgräber, 193.
FV.: verschollen
 
2. Grabhügelgruppe Obgrün, Haidriegelwald I bestehend aus vier Grabhügeln, die vor 1950 ausgeplündert wurden. FN fehlen.
Lit.: M. Grubinger, Schild 2, 1953, 95.
FV.: unbekannt
3. Hügelgräberfeld Obgrün, Haidriegelwald II bestehend aus acht Grabhügeln der römischen Kaiserzeit. Drei Hügel wurden von LMJ 1949, fünf 1951 untersucht.
Lit.: M. Grubinger, Schild 2, 1953, 95 ff; LUFFÖ, 158; Modrijan, Joanneum, 111; Pahič, Hügelgräber, 193.
 
4. Hügelgräberfeld Schuhwald, bestehend aus sieben vollständig durchwühlten Grabhügeln. FN fehlen.
Lit.: M. Grubinger, Schild2, 1953, 97; Pahič, Hügelgräber, 193.
FV.: unbekannt.
 
 
128 Ilz
 1. Hügelgräberfeld wohl römische Kaiserzeit, Zahl. Lage und Zustand der Grabhügel vorerst nicht feststellbar. FN fehlen.
Lit.: Posch, Siedlungsgeschichte 391, 16; Pahič, Hügelgräber, 193.
FV.: Ein prov. röm. Gefäß LMJ 16329, sonst unbekannt.
 
2. Feistritz bei Ilz
1286 „her Ulram der Fiustritzaere“ zog gegen die Ungarn;
lange Zeit niemand erwähnt; erst wieder Albrecht (1400);
Lit.: B. III. 603
BH Fürstenferld/Ilz
 
3. Kalsdorf bei Ilz
im 14. Jh. hatten die Peßnitzer den „hoff Challenstorf“ inne;
Lit.: B. III, 608
BH Fürstenfeld/Ilz
 
 
129 Loipersdorf
 1. Grabhügelgruppe bestehend aus zwei Grabhügeln, beide ausgeplündert und zerstört. FN fehlen. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.:unbekannt
 
2. Grabhügelgruppe bestehend aus zwei Grabhügeln bei Dietersdorf. 1872 und 1882 gegraben. Ein Hügel wahrscheinlich ältere Eisenzeit (HC).
Lit.: H. Lange, Mitteilungen 30, 1882, 94; Pahič, Hügelgräber, 193 (dort Gillersdorf).
FV.: früher Bezirksmuseum Fürstenfeld, verschollen.
 
3. Hügelgräberfeld Dietersdorf der römischen Kaiserzeit bestehend aus 26 Tumuli, davon sieben Hügel 1882 von Hans Lange und Anton Kohalj und dem Museumsverein Fürstenfeld ausgegraben, der Rest wurde von Unbekannten durchsucht. FN fehlen.
Lit.: H. Lange. Die Ausgrabungen in Dietersdorf, Mitteilungen 30, 1882, 93 ff; H. Lange, Die Ausgrabungen bei Dietersdorf, MZK NF 8, 1882, 106 f; Pahič; Hügelgräber, 193.
FV: Ein Teil der Funde wurde ebenfalls im jetzt nicht mehr existenten Bezirks - Museum Fürstenfeld verwahrt und ist heute verschollen. Der Rest unbekannt.
 
4. Ein Grabhügel im Stadtwald mit älteren Grabungsspuren. FN fehlen. Lokalisiert durch k: Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt
 
 
130 Nestelbach im Ilztal
 Bisher keine Nachrichten über urgeschichtliche Funde oder Bodendenkmäler.
 
 
131 Ottendorf an der Rittschein
 1. Hügelgräberfeld Groß - Hard der römischen Kaiserzeit, bestehend aus ca. 50 Grabhügeln. Wenigstens einer dieser Hügel könnte hallstattzeitlich gewesen sein, da bei seiner „Öffnung“ ein Schwert und eine lange Nadel gefunden worden sein sollen. Alle Hügel weisen alte Grabspuren auf. Die ersten Grabungen fanden bereits 1803 statt, die letzten durch das LMJ 1948. FN fehlen von allen Grabungen. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: 85.JJ 1896,41; Ortskundliche Stoffsammlung der Volksschule Ottendorf.
FV.: Einige Funde im LMJ, der Rest ist verschollen.
 
2. Grabhügelgruppe im Raidlwald bestehend aus drei Grabhügeln. Alle weisen alte Grabungsspuren auf. FN fehlen. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.
 
3. Ein Grabhügel im Ziegenbachwald genannt Leberkogel, in den angrenzenden Leberäckern atypische prähistorische Keramik. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.: LMJ.
 
4. Wehranlage am Leberkogel mit Abschnittsgraben und Wallresten. Zahlreiche ältere Grabungsspuren. FN fehlen. Lokalisiert durch K. Kojalek.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.
 
5. Breitenbuch
Breitenbucher in Urkunden des 14. Jahrhunderts erwähnt; Margarete Zebinger erhielt 1613 die „Güter zu Praittenbuech“
Lit.: B. III, 742
BH Fürstenfeld/Ottendrof an der Rittenschein
 
 
132 Söchau
1. Hügelgräberfeld im Kohlgraben. Nähere Angaben konnten vorerst nicht ermittelt werden. Einige Hügel weisen alte Grabungsspuren auf.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.
 
2. Einzelfunde, prähistorische, nicht näher bestimmbar, darunter zwei Spinnwirtel.
Lit.: unpubliziert.
FV.: Ursprünglich Privatbesitz, die beiden Spinnwirtel wurden 1929 von der prähistorischen Abteilung des NHM Wien angekauft.
 
 
133 Stein
 Einzelfund der Jungsteinzeit. Steinerne Rundnackenaxt auf einem Acker gefunden.
Lit.: unpubliziert.
FV.: Bildungszentrum Pannoniahaus in Stein.
 
 
134 Übersbach
 1. Einzelfund der Jungsteinzeit. Steinerne Rundnackenaxt aus Ebersdorf. FN fehlen.
Lit.: unpubliziert.
FV.: NHM Wien PA 54885.
 
2. Befestigte Höhensiedlung am Buchberg in Rittschein mit Wall und Grabenresten. Als Lesefunde atypische, prähistorische Scherben und zwei wohl urnenfelderzeitliche Randstücke.
Lit.: unpubliziert.
FV.: LMJ.
 
3. Hügelgräberfeld in Hartl wohl der römischen Kaiserzeit. Zahl, Lage und Zustand der Grabhügel vorerst nicht feststellbar. FN fehlen. Aus einem der Gräber soll eine Tonlampe stammen.
Lit.: unpubliziert.
FV.: unbekannt.